costa rica
Ein wunderschönes Land mit einer atemberaubend schönen Natur und sehr netten Menschen. Regenwälder wie aus dem Bilderbuch. Vielfältige Tierwelt wie im Zoo, nur frei in der Natur. Traumstrände und Traumkaffee. Das ist Costa Rica! Wir waren insgesamt 21 Tage mit unserem Mietwagen unterwegs. Gestartet in San José sind wir zunächst in den Norden gefahren, haben einen kleinen Zwischenstopp in Nicaragua gemacht, sind dann an die Pazifikküste und anschließend noch an die Karibikküste mit Zwischenstopp in Panama. Ein sportliches, zugleich erfahrungsreiches Abenteuer. Mit den Costa Rica Travel Guides teilen wir unsere Erfahrungen mit euch, damit ihr auf dieser Basis eure ganz eigene unvergessliche Reise durch Costa Rica planen und durchleben könnt.
21 TAGE ROADTRIP
WANN UND WIE LANGE ?
WIE IST DAS WETTER ?
WAS GEHÖRT IN DEN KOFFER ?
WIE TEUER IST COSTA RICA?
01 – ARENAL & MONTEVERDE
02 -PAZIFIKKÜSTE
03 – KARIBIKKÜSTE
WANN UND WIE LANGE WAREN WIR IN COSTA RICA?
Im Sommer 2022 traten wir die Reise in das wunderschöne Costa Rica an. Vom 19. Juni bis zum 9. Juli waren wir insgesamt 21 Tage im mittelamerikanischen Land der Ticos. Dabei war einmal mehr die Hauptstadt unser Start- und Zielort, da hier der Abhol- und Abgabeort unseres Mietwagen war. Von jener Hauptstadt San José aus starteten wir unseren Roadtrip in Richtung Norden über Arenal & Monteverde an die Pazifikküste, um dann einmal quer durch das Land auch noch den karibischen Vibe an der westlichen Küste mitzunehmen. Auch kurze Abstecher nach San Juan del Sur in Nicaragua und Boas del Toro in Panama samt Grenzüberquerungen waren Teil dieser spannenden Reise in Mittelamerika.
Das Reisen zur Regenzeit (Mai bis November) hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Zu dieser Jahreszeit sind nicht allzu viele Touristen in Costa Rica anzutreffen. Klassische Touristenspots wie der Manuel Antonio Nationalpark sind dennoch gut gefüllt, jedoch nicht überlaufen.
WIE IST DAS WETTER IN COSTA RICA?
Regenzeit in Costa Rica bedeutet nicht, dass es den ganzen Tag über regnet. Es ist vielmehr so, dass es immer am Nachmittag gegen etwa 16 Uhr anfängt zu regnen, aber dann richtig. Bis dahin solltet ihr euch bereits im Auto oder in der Unterkunft befinden. Da die Sonne um etwa 19 Uhr untergeht und der Regen bis dahin nicht aufgehört habt, haben wir unsere Unternehmungen immer darauf abgestimmt. Die Zeit von Sonnenaufgang um etwa 6 Uhr morgens bis 16 Uhr am späten Nachmittag ist in der Regel regenfrei, auch wenn gerade im Landesinneren recht feucht. Ab und an kommt es zu leichten Schauern, daher sollte die Regenjacke jederzeit griffbereit sein.
Wir empfinden die Regenzeit als kein Hindernis, sondern eher als Möglichkeit, das wunderschöne Land der Ticos in all seiner Schönheit zu besseren Konditionen und mit weniger Touristen erleben zu können.
WAS GEHÖRT ALLES IN DEN KOFFER?
Auch bei dieser Frage, hängt das stark von der Reisezeit ab. Während der Regenzeit werdet ihr nicht um eine Regenjacke drumherum kommen. Auch Sportsachen solltet ihr einige mitnehmen, da ihr aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit schnell ins Schwitzen kommt. An der Stelle dürfte einmal mehr der „Zwiebel-Look“ zum Einsatz kommen. Insbesondere in den wunderschönen Regionen rund um den Vulkan Arenal und Monteverde. Für die Küstenregionen dürfen die Badesachen und Handtücher nicht fehlen. Ein Paar feste Schuhe, gerne mit etwas Grip, für den Dschungel und ein Paar leichte Schuhe für den Strand. Ansonsten sollte für Vogelliebhaber auf jeden Fall ein Fernglas mit in den Koffer, da Costa Rica mit 900 verschiedenen Vogelarten hier einiges zu bieten hat. Und in jedem Fall die Kamera, um so die Erinnerungen auch in eigenen Bildern festzuhalten. Ja, und sonst… das Übliche.
WIE TEUER IST COSTA RICA?
Das Preisniveau im Alltag ist sehr abhängig von der Region. In beliebten Touristenregionen wie in Santa Barbara gleichen die Preise denen in Deutschland. In ländlichen Regionen kann es auch sehr günstig sein: Das Nationalgericht Gallo Pinto inklusive Kaffee für zwei Personen für 5 Dollar.
Für die Sehenswürdigkeiten werden immer Gebühren fällig. Insbesondere für Führungen mit Guides oder Attraktionen kann in Costa Rica schnell viel Geld gelassen werden. Im Manuel Antonio Nationalpark ist ein solcher Guide sicherlich von Vorteil, um die Tierwelt von der besten Seite entdecken zu können. Zudem lohnt dich definitiv der Eintritt im Monteverde Sky Walk.
Eine Mautgebühr ist nicht fällig, wobei die Straßen teilweise erstaunlich gut zu befahren waren. Von den Hauptstraßen abgesehen kann es sich dann schnell zu dem Niveau von Feldwegen bewegen.
Grundsätzlich solltet ihr immer Bargeld mit dabei haben, da oft keine Kartenzahlung möglich ist. Sowohl die einheimische Währung als auch US-Dollar sind in der Regel gerne gesehen. Kleiner Tipp, den wir aus einer bitteren Erfahrung heraus geben können: Immer 100 Dollar in Bargeld mit dabei haben, denn US-Dollar ist quasi die inoffizielle weltweite Währung. Geld abheben könnt ihr immer wieder an ATM. Denkt an der Stelle immer auch an die Gebühren. Apropos: Solltet ihr in kurzer Zeit in verschiedenen Ländern unterwegs sein, warnt eure Bank vor, ansonsten wird in der Regel eure Karte gesperrt, da der Verdacht auf Diebstahl bestehet, und hier kommt nicht mehr an euer Bargeld.
reisepuls
01 - ARENAL & MONTEVERDE
ARENAL VOLCANO
TENORIO VOLCANO NATIONAL PARK
SAN JUAN DEL SUR (NICARAGUA)
MONTEVERDE
EL TIGRE NATIONAL PARK
ARENAL VOLCANO
Die Gegend ist purer Genuss. Immer wieder erspickt man einen Blick in der bewölkten Gegend auf den wunderschönen Volcán Arenal. Ein Besuch in dem Parque Nacional Volcán Arenal lohnt sich allemal. Zu unser Reisezeit war der Park sehr ruhig. Da wir morgens die ersten Besucher waren, sind wir auch auf Nasenbären gestoßen. Die Tiere ziehen sich vermehrt von den Wanderwegen zurück, sobald der erste Sichtkontakt mit Menschen geschah. Neben dem Park und dem finalen schönen Blick auf den Vulkan, sind die heißen Quellen in der Region sehr beliebt. Es gibt kostenfreie Spots wie in der Nähe von „Tabacon Hot Springs“. In der Kurve könnt ihr das Auto parken und dann zu Fuß zu den heißen Quellen laufen. Hier sind sicherlich auch paar andere Menschen unterwegs, jedoch findet einen privaten Platz. Darüber hinaus haben wir hier in der Region das schönste Café Costa Ricas entdeckt: Sloffee BEST COFEE. Beim Kaffee-Genuss mit einem Fernglas Affen im Dschungel beobachten. Mehr Costa Rica geht nicht!
Empfehlung: 10/10
TENORIO VOLCANO NATIONAL PARK
Dank einer chemischen Reaktion ist der Rio Celeste tatsächlich so hellblau/türkis wie auf Bildern auf Social Media. Einhergehend ist jedoch ein ständiger Begleiter: Ein unangenehmer Schwefel-Geruch. Der Parkplatz sowie Eingang ist bei „Rio Celeste y Los Teñideros“. Hier gibt es auch Toiletten. Auch hier wandert ihr mitten im malerischen Dschungel bei einer surrealen Atmosphäre. Zum Wasserfall muss man einige Treppenstufen heruntersteigen. Anschließend geht es noch tiefer in den Park und am Ende des Weges kommt ihr zu dem Übergang des normalen Farbtons des Wassers zu dem türkisen Farbton. Das ist ein verrückter Anblick. Hier ist auch das Foto mit der Brücke über dem türkisenen Fluss entstanden.
Empfehlung: 9/10
SAN JUAN DEL SUR (NICARAGUA)
Einen kurzen Stopp haben wir dann noch in Nicaragua gemacht. Und zwar in San Juan del Sur. Der Ort an sich war schön mit einem weitläufigen Strand, jedoch hatten wir hier Probleme mit dem Geld abheben und es konnte nur bar bezahlt werden. So waren wir sehr auf unsere, echt schöne Unterkunft „the SPACE. Jungle Oasis“ angewiesen und haben vermehrt die Zeit hier verbracht. Der Transfer über die Grenze mit dem Mietwagen war auch ein sehr komplexer Akt. Dazu mehr in einem separaten Blog.
Zudem war die Armut in diesem Land sehr nah und spürbar. Ganz anders als in Costa Rica. Auch hierzu mehr in einem separaten Blog.
Empfehlung: 4/10
MONTEVERDE SKY WALK
Einer der, wenn nicht sogar der Lieblingsorte auf unserer Costa Rica Reise war definitiv der Sky Walk in Monteverde. Der Blick von oben über und mitten durch den Dschungel – atemberaubend schön. Die hohen Erwartungen, die wir an den „richtigen“ Dschungel bei der Planung und Vorfreude auf den Urlaub hatten, wurden hier mehrfach übertroffen. Der andauernde Regen sorgte dafür, dass der Regenwald seinem Namen gerecht wurde. Mystisch! Auch die Tierwelt hat sich blicken lassen. Eine rundum tolle Erfahrung!
Empfehlung: 10/10
CAFÉ MONTEVERDE
Eine private Tour durch die Kaffeeplantagen in Costa Rica war zuvor auch nicht auf unser Liste, doch manche Dinge ergeben sich einfach. Uns war bewusst, dass Costa Rica und insbesondere die Region um Monteverde bekannt ist für den regionalen Kaffeeanbau. Über Umwege sind wir auf die „Coffee Tour Café Monteverde“ gestoßen. Da wir gegen mittags die Tour gebucht hatten, waren wir dann ganz alleine mit dem Besitzer und Guide. Es war sehr spannend für uns Kaffee-Liebhaber. Wir lernten zudem auch viel über die Wichtigkeit des Ur- bzw. Mischwaldes. Durch solche Einblicke schätzt man die Natur umso mehr. Zudem haben wir auch erfahren, dass zur Saison immer Gastarbeiter aus Nicaragua auf der Farm arbeiten. Laut dem Besitzer ist einer der Gründe für den Wohlstandsunterschied zwischen Costa Rica und Nicaragua wohl, dass die Costa Ricaner wissen, wie wichtig Tourismus und Ihre Natur für den Wohlstand sind. Dieses ausgeprägte Verständnis fehlt in Nicaragua.
Empfehlung: 10/10
MONTEVERDE NIGHT WALK
Auch eine Nachtwanderung durch den Regenwald in Costa Rica hatten wir weder geplant noch gedacht, dass wir das jemals machen werden. Auch hier war wieder unsere Quelle: Hostel Cattleya Monteverde. Abgeholt von einem Shuttle-Bus vor unserem Hostel ging es in Richtung Regenwald. Dort mussten wir noch Dokumente unterzeichnen, dass wir das auf eigene Gefahr tun. Dabei wurde es uns schon recht unwohl. Ausgestatte mit einer Taschenlampe und Ferngläsern, vorbei an giftgrünen Schlangen und über Ameisenarmeen, waren wir auf der Suche nach Affen und Faultieren. Entfernt haben wir welche entdeckt, jedoch müssen wir sagen, dass wir das nicht nochmals machen würden. Auch wenn es eine sehr wilde und wohl einzigartige Erfahrung war.
Empfehlung: 2/10
EL TIGRE NATIONAL PARK
Da wir auf der Suche nach einem etwas weitläufigeren und vielfältigen Park waren, sind wir auf den Cataratas El Tigre gestoßen. Die Anfahrt war herausfordernd, da die letzten Kilometer auf einem nicht-asphaltierten Weg waren. Dort angekommen wartete ein schönes Empfangsgebäude aus Holz mit Café, Souvenir-Shop, Toiletten und schönem Ausblick auf uns. Bei der Wanderung geht es erst einmal stetig bergab und tiefer in den Regenwald. Begleitet von teilweise massiven Wasserfällen und Hängebrücken, wechselt man immer wieder die Seite des Flusses. Nach einigen Kilometern gelangt man an einem Pferde-Unterschlupf vorbei. Es können hier wohl auch Pferde-Touren gebucht werden, sofern man nicht den Weg wieder hoch laufen möchte. Das Angebot haben wir nicht angenommen und sind lieber den Weg hoch marschiert. In Summe ein schöner, abwechslungsreicher Rundweg!
Empfehlung: 7/10
reisepuls
02 - PAZIFIKKÜSTE
PLAYA SANTA TERESA
MANUEL ANTONIO NATIONAL PARK
PLAYA SANTA TERESA
Der Playa Santa Teresa mit seinen vielen, versteckten Restaurants und Cafés direkt in Strandnähe schreit Urlaubsfeeling, bringt zugleich für Costa Rica Verhältnisse sehr teure Preise mit sich. Der Strand war unglaublich weitläufig und tief. Das angrenzende tiefe Grün der Wälder und die Palmen sorgten für einen einzigartigen Vibe. Viele Surfer sind noch in den Abendstunden bis zum Sonnenuntergang am Strand unterwegs. Ein schöner Ort zum Verweilen!
Empfehlung: 9/10
MANUEL ANTONIO NATIONAL PARK
Der wohl bekannteste Nationalpark Costa Ricas hat alles andere, aber nicht enttäuscht. Ein sehr abwechslungsreicher Park, bei dem es sich lohnt alle Wege abzulaufen, denn gerade in den hinteren Ecken des Parks ist die Chance auf das Sichten von Faultieren und Affen deutlich größer, da hier weniger Menschen unterwegs sind. Immer wieder sind Gruppen mit Guides unterwegs. Wir haben unser eigenes Glück versucht und waren auch erfolgreich. Mit einem Guide hat man sicherlich nochmals höhere Chancen auch alle Tiere zu sehen, denn das fordert teilweise schon ein geschultes Auge. Auch wenn der Park sicherlich zur Hauptsaison überlaufen ist, lohnt sich das trotzdem. Gerade dann ist es wahrscheinlich umso wichtiger die Wege bis zum Ende abzulaufen.
Empfehlung: 10/10
reisepuls
03 - KARIBIKKÜSTE
PUERTO VIEJO
CAHUITA NATIONAL PARK
PLAYA PUNTA UVA
BOCAS DEL TORO (PANAMA)
PUERTO VIEJO
Richtig schöner, weitläufiger Strand mit schwarzem Sand. Es herrscht ein ganz anderer Vibe als auf der Pazifikküste.
Später mehr dazu.
Empfehlung: 10/10
CAHUITA NATIONAL PARK
Nicht der Regenwald-Vibe wie rund um den Lake Arenal. Zudem war der Park für uns weniger Mutige nur bis zu einer Flussüberquerung zugänglich. Wir fürchteten Krokodile und sind daher frühzeitig gedreht.
Später mehr dazu.
Empfehlung: 5/10
PLAYA UNTA UVA
Traumstrand!
Später mehr dazu.
Empfehlung: 10/10
BOCAS DEL TORO (PANAMA)
Eine Insel voller Vibes und einer unvergesslichem Horror-Erlebnis. Ob die 21km-Wanderung mit Backpack zu unserer Unterkunft die beste Idee war… wohl eher nicht. Dennoch eine krasse Erfahrung und der Belohnung mit der Unterkunft im Paradies!
Später mehr dazu.
Empfehlung: 10/10
